Miethaie serviert man gut abgehangen

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Vernetzungstreffen am 8. April Grundeinkommen21 – seid dabei!

Bedingungsloses Grundeinkommen in den Bundestag, das ist unser Ziel.Das Vernetzungstreffen dient dem Kennenlernen, Austausch und der Organisation.
Was wir bieten? Ein ausgereiftes (Finanzierungs)modell, das den 4 Kriterien eines BGEs nach dem überparteilichen Netzwerk Grundeinkommen entspricht.Ort: Behaimstraße 17, 10585 Berlin

Programm:
1) Begrüßung (11:30, Juliane Beer, Sprecherin der LAG Bedingungsloses Grundeinkommen Berlin)
2) Warum BGE? (12:00, Anke Domscheit-Berg, Aktivistin & parteilose Direktkandidatin für den Bundestag in Brandenburg für die Partei DIE LINKE)
3) Grundeinkommen in der Linken (12:30)
4) Grundeinkommen außerhalb der Partei (13:00, Michael Bohmeyer, Mein Grundeinkommen & Sanktionsfrei)
5) Pause mit Buffet (13:30)
6) Diskussionsgruppen zum Kennenlernen & Vernetzen (14:00)
7) Input: Mitgliederentscheid in der Linken (15:00, Moritz Fröhlich, Mitglied im Sprecher*innen-Rat der LAG Bedingungsloses Grundeinkommen Berlin)
8) Diskussion (15:30)
9) Anstoßen (16:00)

  • Freier Eintritt

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Fluchtursachen bekämpfen

Fluchtursachen bekämpfen

Am 12. März von 16 bis 18 Uhr, live aus Speiches Blueskneipe und über rockradio.de wollen wir beim

Bedingungslosen Nachmittag

über das Thema Entwicklungsprojekte auf gleicher Augenhöhe in Afrika sprechen.

Unsere Gäste stellen uns das Projekt ´Transfers berufliche Bildung nach Westafrika´vor.

Wir fragen: Können (Bildungs-)Projekte Flucht verhindern?

Wir freuen uns auf:

Sabine Buske
seit vielen Jahren Mitarbeiterin bei der Berlinale
Expertin für Berufsbildung; in Berlin und Westafrika zuhause.
Baut seit über 10 Jahren die Medienakademie in Dakar in Zusammenarbeit
mit Film- und Medienschaffenden Westafrikas auf, hat u.a. das Projekt
„Transfers berufliche Bildung nach Westafrika“ initiiert.

Helmut Schrader
spielte in den siebzigern in diversen Hamburger
Rock-Bands; hat über 30 Jahre Projekte in Afrika entwickelt und
begleitet. Derzeit unternehmerische und soziale Konzepte, Messen,
Ausstellungen in Asien und Afrika.
Arbeitet maßgeblich mit in dem Projekt „Transfers berufliche Bildung
nach Westafrika“ und beim Aufbau der medienakademie Dakar.
(Organisation, Finanzierung, political Engeneering …)

Volker Fischer
seit 1969 politisch und gewerkschaftlich aktiv, studierte VWL, BWL, Soziologie, Rechtswissenschaft
arbeitete als Unternehmensberater und Projektentwickler, später als Veranstalter, Produzent, Regisseur und Autor,
betreibt seit 2014 eine Ausstellungsgalerie
Er ist seit 2010 Sprecher der LAG Linke UnternehmerInnen und
ebenfalls am Projekt „Transfers berufliche Bildung nach Westafrika“
beteiligt.

Wie immer seid ihr eingeladen, mitzureden. In Speiches Blueskneipe (Eintritt bedingungslos frei) oder über www.rockradio.de (livechat)

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Warum ich den offenen Brief der Störenfriedas unterzeichnet habe

Im August letzten Jahres erschien die Flugschrift Vergewaltigung.  Die Autorin Mithu Sanyal fordert darin neue Definitionen. Opfer von Vergewaltigungen müssten nicht zwangsläufig als Opfer bezeichnet werden. Vielmehr seien sie doch auch „Erlebende“, wie die Autorin im Februar noch einmal  in einem Artikel in der taz nachlegte.

Sprache formt das Denken:

Bezeichne ich ein Opfer sexueller Gewalt als Erlebende entlaste ich vor allem den Täter, denn wo kein Opfer da kein (Gewalt)täter. Für ein ´Erlebnis´ braucht es keine zweite Person. Erleben kann man allein, für die Folgen kann man allein verantwortlich sein/verantwortlich gemacht werden.

Das ist ein Schlag ins Gesicht von Frauen, die Gewalt erlebt haben – ausgeübt von einem Gewaltäter. Mogelt man diesen durch Sprachakrobatik fort ist die Tat damit nicht ungeschehen gemacht.

Auch wenn ich zu den Glücklichen gehöre, die bislang nicht Opfer sexueller Gewalt wurden solidarisiere ich mich klipp und klar mit Gewaltopfern. Für diese muss Sanyals Flugschrift ein Schlag ins Gesicht sein. Darum habe ich den offenen Brief der Störenfriedas unterzeichnet, der bedauerlicherweise einen aggressiven Shitstorm gegen Sanyal auslöste.

Anders als jetzt von Sanyal dargestellt lag es selbstverständlich nicht in der Absicht der Störenfriedas, öffentliche Gewalttätigkeit gegen sie zu provozieren. Radikalfeministinnen rufen niemals zur Gewalt gegen Frauen auf, das liegt in der Natur der Sache.

Eine kritische und sachliche öffentliche Auseinandersetzung mit Sanyals Flugschrift wäre wünschenswert gewesen, blieb aber leider aus.

Zum offenen Brief

 

 

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Unvermeidbare Beeinflussung

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Frau Kahane versteht nicht, warum das Wesen sich sein Abendessen nicht mehr holt seit jenem Tag, als der Butt zu Tode kam. Zunächst dachte sie, das Wesen sei nicht mehr da, aber das entlarvte sie als verrückten Gedanken: Wo sollte es denn sein? Es gehörte doch in dieses Haus.

Letzte Woche schließlich hatte sie es wieder gehört. Leiser als früher huschte es über ihr auf dem Dachboden umher. Ganz leise, sie musste sich sehr anstrengen, hört ja sowieso nicht mehr so gut. Es klang, als würde sich etwas oder jemand über ihr bewegen und dabei kaum den Boden berühren. Plötzlich ein Poltern, dann wieder Stille.

Den Abendbrotteller stellt Frau Kahane nach wie vor abends vor den Zugang zum Dachboden, aber das Wesen rührt ihn nicht mehr an, jeden Morgen um halb sechs holt Frau Kahane die unberührte Mahlzeit wieder herein.

Hat sie sich verhört? Ist das Wesen tatsächlich an einen anderen Ort umgezogen, wo auch immer der sein mag? Ja, möglicherweise ist es in der Lage, woanders weiter zu existieren, auch wenn das Frau Kahane nicht gefällt. Oder bildet sie sich das Gehusche nur noch ein, aus Gewohnheit sozusagen?

weiterlesen?

zum Beispiel hier bestellen

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Lesebühne Ladies & Gents

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Am 29. Januar um 17 Uhr

bei Poor and Literate, Kopenhagener Straße 77 in Berlin Prenzlauer Berg

Erwünscht sind Texte bis 10 Minuten Vorlesezeit

Eintritt frei

Seid dabei!

http://www.poorandliterate.com/

 

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Testet Finnland ein bedingungsloses Grundeinkommen?

In Finnland stieg am 1. Januar 2017 ein Testballon zum angeblich bedingungslosen Grundeinkommen.

2.000 ausgeloste Erwerbslose zwischen 25 und 58, die bislang Arbeitslosengeld erhielten, bekommen ab sofort bis Ende 2018 monatlich 560 Euro ausbezahlt, aufgestockt wird dennoch bis zur bisherigen Höhe der Bezüge. Eine Kontrollgruppe von ebenfalls 2000 Erwerbslosen erhält ihre bisherige Unterstützung. Als Ziel wird angegeben, Bürokratie abbauen zu wollen und Anreize, eine Arbeit aufzunehmen, zu erhöhen.

Mehr dazu hier http://www.kela.fi/web/en/basic-income-experiment-2017-2018

Verdient eine Projekt-Geldsumme, die lediglich Erwerbslosen und nicht allen Mitgliedern der Gesellschaft ausgezahlt wird und zudem nicht annähernd die Existenz und gesellschaftliche Teilhabe sichert den Namen bedingungsloses Grundeinkommen?

Kann dieser 2-jährige `Versuch´ etwas über die gesellschaftlichen Auswirkungen eines bedingungslosen Grundeinkommens aussagen?

Beides kann man getrost verneinen.

Wir von der Landesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen verstehen unter einem Bedingungslosen Grundeinkommen ein individuell garantiertes Recht auf ein Einkommen in einer existenz- und teilhabesichernden Höhe, ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zur Arbeit oder zu einer anderen Gegenleistung. Es ist ein Menschenrecht auf bedingungslose wirtschaftliche, soziale, kulturelle und politische Teilhabe. Dieses Prinzip schließt den Zwang zur Gegenleistung unter Androhung von Repressionen ebenso aus wie die Pflicht, sich vom Einkommen oder Vermögen von Familienmitgliedern abhängig zu machen. Ein BGE bekämpft radikal Armut, da die Stigmatisierungen und Diskriminierungen, die durch die Bedürftigkeitsprüfungen bei der Grundsicherung entstehen und zu verdeckter Armut führen, wegfallen. Es ist die sozial- ökonomische Basis der Freiheit, über eigene Lebensentwürfe sowie über Tätigkeits- und Teilhabeformen selbst entscheiden zu können.

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