Archiv der Kategorie: Info

Das Berliner Neutralitätsgesetz

Seit langem wird darüber gestritten, jetzt will das Land Berlin sein Neutralitätsgesetz höchstrichterlich überprüfen lassen. Sollen religiöse Symbole an Berliner Schulen weiterhin Hausverbot haben? Was spricht gegen ein neutrales Auftreten von LehrerInnen, was dafür?

Darüber haben wir am 14. April 2019 mit diesen Gästen diskutiert:

Naïla Chikhi, Kulturwissenschaftlerin, Mitfrau bei TERRE DES FEMMES

Ramin Rachel, SPD 

Michael Hammerbacher, Erziehungswissenschaftler, Soziologe

Mina Khani, Publizistin 

Sebastian Schlüsselburg, Die LINKE

Jutta Zedlitz, evangelische Religionslehrerin

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Ökologische Alternativen in der Großstadt…

Geht das überhaupt? Darüber wollten wir sprechen und landeten immer wieder beim momentanen Thema Nummer 1: Wohnen.

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Ökologische Alternativen

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Am 10. März von 16 bis 18 Uhr, live aus Speiches Blueskneipe und über rockradio.de wollen wir beim Bedingungslosen Nachmittag über ökologische Alternativen in der Großstadt sprechen.

Wir freuen uns auf diese Gäste:

Katalin Gennburg, studierte an der TU Berlin mit Abschlüssen als Bachelor in Kultur & Technik (2010) und Master in Historischer Urbanistik (2014). Sie wurde bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2016 im Wahlkreis Treptow-Köpenick 1 direkt in das Abgeordnetenhaus gewählt. Gennburg ist Mitglied des Bundesvorstandes der Partei Die Linke.

Malte Schmidthals, absolvierte in den 1980er-Jahren an der TU-Berlin den Diplomstudiengang Technischer Umweltschutz. Seit 2017 ist er für das IZT im Forschungscluster Nachhaltigkeit und Transformation tätig und arbeitet hauptsächlich zu den Themen Umweltbildung, Ressourcenschonung, Ernährung und Klimaschutz.

 

Wie immer könnt auch ihr gern dabei sein und mitdiskutieren. Live in Speiches Blueskneipe, Raumer Straße 39 (Eintritt bedingungslos frei) oder über den Livechat auf http://www.rockradio.de

Die Sendung wird für youtube mitgeschnitten.

 

 

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Frauen streiken am 8. März

Am 8. März soll in diesem Jahr auch in Deutschland ein Frauenstreik stattfinden. Mit Sophie Obinger sprach ich über den geplanten Ablauf. Aber auch Kontroverses, wie die Frage, ob Prostitution eine normale Arbeit ist, oder Verschleierung ein Akt der Befreiung darstellt ließen wir nicht aus. 

 

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Frauen streiken am 8. März

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Am 8. März 2019 soll in Deutschland der `Frauen*streik´ stattfinden

Wie genau wird das aussehen?

In Berlin wurde der 8. März kürzlich und eilig zum Feiertag ausgerufen.

Doch was gibt es zu feiern?

Frauen verdienen in Deutschland noch immer weitaus schlechter als Männer. Jeden Tag werden zahllose Frauen Opfer männlicher Gewalt. In den Medien werden Frauen, die es wagen, sich außerhalb der ihnen zugewiesenen Themen darzustellen, gemobbt, beleidigt, bedroht. Brauchen wir einen Feiertag oder brauchen wir endlich andere Zustände?

Darüber sprechen wir am 10. Februar von 16 bis 18 Uhr, live aus Speiches Blueskneipe und über www.rockradio.de

mit Sophie Obinger, 26, aktuell Mitglied beim Berliner Frauen*streikkomitee. Davor war sie Aktivistin bei TV STUD. Dort hatte sie sowohl als studentische Beschäftigte gestreikt als auch den Streik mitorganisiert. Mittlerweile hat sie ihren Master in Lateinamerikastudien mit Schwerpunkt Geschlechterforschung abgeschlossen.

Wir freuen uns wie immer, wenn ihr in Speiches Blueskneipe, Raumer Straße 38, Berlin Prenzlauer Berg kommt und mitdiskutiert. Ab 16 Uhr ist auch unser Livechat auf rockradio.de geschaltet.

Die Sendung wird für youtube aufgezeichnet.

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Goldschimmernder Entlastungsengel

oder: sind wir nicht alle ein bisschen schuldig?

Stella

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Noch immer modern ll

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Frau Kahane versteht nicht, warum das Wesen sich sein Abendessen nicht mehr holt seit jenem Tag, als der Butt zu Tode kam. Zunächst dachte sie, das Wesen sei nicht mehr da, aber das entlarvte sie als verrückten Gedanken: Wo sollte es denn sein? Es gehörte doch in dieses Haus.

Letzte Woche schließlich hatte sie es wieder gehört. Leiser als früher huschte es über ihr auf dem Dachboden umher. Ganz leise, sie musste sich sehr anstrengen, hört ja sowieso nicht mehr so gut. Es klang, als würde sich etwas oder jemand über ihr bewegen und dabei kaum den Boden berühren. Plötzlich ein Poltern, dann wieder Stille.

Den Abendbrotteller stellt Frau Kahane nach wie vor abends vor den Zugang zum Dachboden, aber das Wesen rührt ihn nicht mehr an, jeden Morgen um halb sechs holt Frau Kahane die unberührte Mahlzeit wieder herein. Hat sie sich verhört? Ist das Wesen tatsächlich an einen anderen Ort umgezogen, wo auch immer der sein mag? Ja, möglicherweise ist es in der Lage, woanders weiter zu existieren, auch wenn das Frau Kahane nicht gefällt. Oder bildet sie sich das Gehusche nur noch ein, aus Gewohnheit sozusagen?

Vorgestern beschloss sie, bei Frau Klein zu klingeln. Die Klein unterhält sich gern, ist recht vernünftig; man kann mit ihr manch ein Probleme besprechen. Sie hätte wieder Geräusche oben auf dem Dachboden gehört, bekannte Frau Kahane. Ob das sein könnte? Frau Klein gestand, dass sie ebenfalls wieder gehört hätte, dass etwas durchs Haus geschlichen wäre, neulich, mitten in der Nacht, als sie wegen ihrer Migräne aufgewacht und ins Bad gegangen sei, um eine Tablette zu schlucken. Ihr Mann aber hätte nichts gehört, er wäre mit wach geworden, sie hätte ihn zweimal auf das Geräusch hingewiesen, er wäre allerdings der Meinung gewesen, dass sie sich das Geräusch einbilden würde. Vielleicht wegen der Migräne, die ja dafür bekannt sei, unter anderem Sinnestäuschungen hervorzurufen. Ob denn nicht endlich Schluss sein könnte mit dem Unsinn? Es gäbe keine Gespenster, nicht in diesem Haus und auch nicht sonst wo, und erledigt.

Frau Kahane nickte, verabschiedete sich von Frau Klein und war froh, dass das Gehusche auf dem Dachboden keine Einbildung war. Oder besser: keine Einbildung von ihr allein.

Im Treppenhaus traf sie Anne, die gerade aus der Schule kam. Sie sprach das Mädchen an, fragte, ob sie das Wesen ebenfalls gehört hätte in den letzten Tagen, es sei offenbar wieder da. Anne starrte Frau Kahane erschrocken an, die bekam sofort ein schlechtes Gewissen. Wie konnte sie das Kind nur so ängstigen?

Es wird sich alles klären!“, versicherte sie Anne rasch, die vor Aufregung ganz rote Bäckchen bekommen hatte. “Mach dir keine Sorgen, falls auf dem Dachboden wirklich etwas ist, wird es uns nicht feindlich gesinnt sein. Dessen bin ich mir sicher.“

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