Autorin &  BGE*-Aktivistin

*) Bedingungsloses Grund Einkommen

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3 Antworten zu “

  1. BGE = „Beute-Gemeinschaft-Europa“ – ein globales Grundversorgungsprinzip muss die Basis werden, danach kann man über regionale Facetten von Zuwendung und Verteilung nachdenken.

    Ich finde die Idee per se absolut nachvollziehbar und es gibt sicherlich unglaublich viele Argumente dafür – ja sie im Grunde fast zwangsläufig ein Lösungsansatz.

    ABER – solange unser Wohlstand, selbst jener der marginalisierten Menschen im „Abschreckungspuppenensemble“ auf der hemmungslosen Ausbeutung der Biosphäre, zu der wir genauso gehören, wie die Böden, die Atmosphäre, die Ozeane, all die anderen faunischen Wesen und floralen Gebilde, ist diese Idee regional einen vollen Tisch hinzustellen, an ihm Platz zu nehmen und im Schatten weiter das Elend zu ignorieren, eine vor Arroganz und Ignoranz strotzende – und leider wird eben viel zu wenig auf diesen Aspekt hingewiesen (ja, es gibt den Einwand, ab und an wird er auch formuliert.).

    Ich wünsche den jungen Menschen sie würden nicht am einen Abend über Transition und eine gerechte Verteilung, über Ökologie und eine bewusste Lebensführung reden, um am nächsten hunderte von Kilometern zu fahren, ein Konzert zu besuchen, dessen Organisatoren sie hundert Euro pro Kopf in die Kasse stecken, hundert Euro die sie vorher durch demütige, willige Teilnahme und Hilfe, vom System als Belohnung erhielten.

    Das mag nicht auf eine kleine Gruppe von wahrhaft mutigen und sich anstrengenden Menschen zutreffen, doch es trifft auf den Mainstream zu, jenen Strom der die Geschehnisse mit der Zeit in eine Katastrophe, nicht nur für die heute schon im Elend zu tausenden ihre Leben aushauchenden, sondern auch für die heute noch vollversorgten jungen Menschen, treibt.

    …… sorry, wer glaubt er könne munter im Wohlstand baden, wer glaubt er wäre schon ein Transitionaktivist, wenn er seinen Konsum bewusster und teils vielleicht sogar bescheidener gestaltet, wenn er ab und an eine Veranstaltung besucht, vielleicht gar organisiert und sich in Gruppen gegen den Wahnsinn des Systems ausspricht, der hat leider keine Chance.
    Er tut etwas für seine persönliche Seelenhygiene, doch er begibt sich nicht in den Widerstand gegen das System!

    Er wird zu einem pittoreskem Bestandteil des Systems, ein Teil des Pluralismustheaters – so wie z.B. Mekiffer, der sein Buch ganz konventionell verlegen lässt und die üblichen 19.00 Euro kassiert – ok wer es elektronisch liest, muss „nur“ 7 Euro zahlen – was mindestens eine halbe Stunde für das System bedeutet, sonst kommt man nicht an die 7 Euro.

    So wird der Wahnsinn des Systems als absurdes Geschäftsmodell entdeckt.
    (In den frühen 80ern schrieb mal ein 17jähriger eine Facharbeit in Wirtschaft über Verteilungsgerechtigkeit – er wies damals schon nach, dass in jener Zeit jedem Zeitgenossen ein mangelfreies Dasein hätte ermöglicht werden können, ohne die Vernichtung der ökologischen Basis, bei damals gut 4 Mrd . Menschen – ich denke es wäre auch für 8 Mrd. Menschen machbar.)

    Die Idee der kooperativen Gesellschaft lebte vor ca. 8000 Jahren – danach zerbröckelte sie, wurde sie unterwandert, vergewaltigt und schließlich ganz ausgelöscht. Sie wurde abgelöst von der hierarchischen Hordengruppe, die intern in Wettkämpfen um den Status, und in Horden sich feindlich gesinnt das Zeitalter des ewigen Krieges begann – ein Zeitalter, das bis heute andauert.

    Wir leben in einer Zeit, da Kriegsverbrechen zum immanenten Prinzip der Hordensystematik wurden, ja das Verbrechen schlechthin.
    Die erfolgreichsten Verbrecher führen die Horde an, jeder der sich in dieser Horde kooperativ verhält, ist ein Teil des Verbrechergesindels.
    Wir haben das „Glück“ einer Horde anzugehören, die inzwischen die Beutezüge mit ferngelenkten Raketen absichert und in Stellvertreterkriegen weitab vom eigenen Tal, seine Taschen füllt – die Hordenführer Milliarden, die Offiziere Millionen, das Fußvolk eine volle Gulaschkanone, ganz ohne Waffe in der Hand, meist vor einer Tastatur sitzend, oder irgendwo nach Anweisung seinen Lohn, sprich Beuteanteil, erbettelnd.

    Du kannst es gleich löschen, ich sitze ja auch vor einer Tastatur, doch ich lebe seit 20 Jahren ohne bezahlte Dienste und organisiere mein Leben täglich – von Tag zu Tag, möglichst ohne anderen Menschen zu schaden.
    Kannst auch gerne mal in meinem Blog stöbern.

    Der ist zornig, ok, – man kann es als protofaschistisch abtun, die bequemste Art sich aus der Affäre zu ziehen.
    Ja ich fordere eine Vereinigung, eine Vereinigung der Menschen zu Solidarität und zwar zuallererst gegenüber den Armen und Elenden dieser globalen Welt.
    Ich verachte jede Gewalt und plädiere für den persönlichen Verzicht, zu Gunsten der Hilfe gegenüber jenen die keine Chance haben.

    Doch dadurch, dass ich auch den eleganten Kritiker mit meinem Zorn besudle disqualifiziere ich mich natürlich, zumindest im höflichen und positivistischem Diskurs.

    Ja, ich bin unangenehm!
    Doch ich bin sicher kein Mensch, der sich über einen anderen stellt, im Gegenteil es gilt sich unter alle zu stellen, nicht als Diener, sondern als unnützer Teil dieses Systems!

    Dort müssten wir uns finden und gemeinsam unsere Überleben solidarisch und ohne Schaden für die Welt organisierend.

    Das herrschende System – es ist ein Sieg des Faschismus, es ist der pure und zerstörerische Eitelkeits-, Arroganz-, Überheblichkeits- und letztlich Dummheitsfaschismus der Mehrheiten, der „Bildungseliten“ und der Oligarchen gegen die Erde und wenigstens die Hälfte der völlig chancenlosen Artgenossen in den Elendzonen, wo man diese sehenden Auges täglich zu zehntausenden systematisch ermordet – durch Hunger, Krankheit und teils aktive Gewaltanwendung.

    Ihr könnt nicht vom BGE träumen, das auf einer solchen Basis steht!

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