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Arbeit kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen

1.12.12 – Juliane Beer liest aus ihrem Roman „Arbeit kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen“ – eine Veranstaltung im Rahmen von
„Sie kommen! Literaturadvent in Alt-Treptow“

Datum & Zeit: Samstag, 01.12.2012, 19 Uhr
Ort: Nachbarschaftsgalerie der KungerKiezInitiative e.V., Karl-Kunger-Straße 15, 12435 Berlin
Eintritt frei

Frau Paesch, Beraterin im Jobcenter Berlin-Neukölln, versucht ihre Kunden davon abzuhalten unterbezahlte Arbeit anzunehmen. Lieber faul sein. Sich verweigern. Bis die Ausbeuter zur Vernunft kommen und einen anständigen Lohn zahlen. Doch Frau Paeschs Klientel will arbeiten, um jeden Preis, zur Not sogar umsonst. Da Frau Paesch für derart unappetitliche Aktionen nicht zu haben ist, aber keine gut bezahlten Jobs im Angebot hat, eröffnet sie heimlich an ihrem Schreibtisch eine Schwarzarbeit-Agentur. Bedauerlicherweise gibt es plötzlich Tote … Edition Schwarzdrucks schöngeistiger Beitrag zur „Reform“ von Hartz4.

[…]Zwei Jahre ist das her, und Frau Paesch denkt und denkt. Nein, so darf das nicht weiter gehen, auf keinen Fall, kann gar nicht, soviel ist klar.
Was soll denn als nächstes kommen? Eine neue Dienstleistungssparte? Die Ärsche der Regierenden abwischen, Lohn: 1 Euro die Stunde?! Falls Frau Paesch alles so weitergehen ließe, würde sie sich strafbar machen, ein Verbrechen an der Menschheit würde sie begehen.
Aber was kann man da machen? Was soll Frau Paesch tun, damit ihre Frauen Geld verdienen und eine echte Arbeit haben, lieber Himmel – eine richtige, echte Arbeit!
Wie?
Und plötzlich, am Dienstag, hat sie eine Idee, die sich in den frühen Morgenstunden, in der Phase zwischen Träumen und Wachen einstellt.
Frau Paesch sitzt am Frühstückstisch, beißt in ein Brötchen mit Butter und Himbeermarmelade und ist begeistert von ihrer Eingebung[…]

Juliane Beer fing nach viel Off Theater um die Jahrtausendwende das Schreiben an. Bislang veröffentlichte sie drei Romane sowie Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften. Als nächstes erscheint Berlin,2012- Notizen aus der gentrifizierten Hauptstadt.
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„Sie kommen! Literaturadvent in Alt-Treptow“ – eine Verantaltungsreihe der KungerKiezInitiative e.V.
– gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktsbilbliothek Köpenick

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Die Crazy-Words Herbstvorstellung

findet statt am 18. Oktober 2012 um 20 Uhr

im Artroom im Berlin Carré (ehemalige Markthalle am Alexanderplatz)

mit
Rolf Gänsrich
Wolfgang (Wolle) Endler
Martina Scheu
Juliane Beer

Die Musik kommt dieses Mal von:

Heiko Welker

Der Eintritt ist wie immer frei

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Crazy Words

Im neuen Jahr geht’s munter weiter
Donnerstag 16.2. um 20.00 Uhr im „Artroom“ im Berlin Carré (ehemalige Markthalle am Alexanderplatz)

Mit Texten von

Rolf Gänsrich
Wolfgang (Wolle) Endler
Martina Scheu
Juliane Beer
Kamur

Die Musik kommt dieses Mal von Heiko Welker

Eintritt frei

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Rolf Gänsrichs Crazy Words

Am Donnerstag den 15.Dezember ab 20 Uhr
sind wir im Artroom, im Berlin Carrè
Karl-Liebknechtstraße 13
10178 Berlin-Mitte
auf der Bühne

*** Ihr seid alle herzlich eingeladen ***
Eintritt frei (Spende in den Hut nach der Veranstaltung)

Es sind dabei:
Sirko Steinhäuser(Musik), Juliane Beer, Martina Scheu, Wolfgang Endler, Dave und Rolf Gänsrich (Text)

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Linke Buchtage

Hallo Leute,
kommt am 5.Juni um 14 Uhr in den Buchladen Schwarze Risse (Mehringhof, Kreuzberg)!
Dort gibt es mehr zu Frau Paesch. Der Eintritt ist frei.

http://linkebuchtage.de/cms/_rubric/index.php?rubric=Startseite

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Lange Buchnacht

Gestern fand in Kreuzberg die 13. Lange Buchnacht statt. Zum ersten Mal beteiligte sich das Bethanien, ehemaliges Krankenhaus, heute Heimat verschiedener KünstlerInnen, Projekte und Gruppen.
Um es gleich vorweg zu nehmen – der Abend in den uralten schaurig-schönen Räumen des ehemaligen Diakonissenhauses war wundervoll.
Die Lesungen waren toll besucht; unsere diesbezüglichen Erwartungen wurden übertroffen, was bedauerlicherweise zu ungemütlichen Sitzgelegenheiten für Nachzügler führte. Noch mal vielen Dank an alle, die gekommen sind!
Nebenan konnte man sich von angehenden Heilpraktikerinnen der im Bethanien ansäßigen Schule massieren lassen und/oder an der Bar Bier aus der Plastikwannenkühlung trinken.
Persönlicher Höhepunkt des Abends war die Musikerin Mona Nylin, die momentan mit ihrer akustischen Gitarre im U-Bahn-Netz der Stadt unterwegs ist. Die Buchnacht-Veranstalterin hatte sie im Bahnhof Yorkstraße gehört und vom Fleck weg engagiert.
Immer wieder faszinierend was für Spitzenmusikerinnen es abseits von Hitparaden und mainstream gibt. Mit grandioser Rock/Soul-Stimme, die an die amerikanischen 1970ies erinnert, sang Mona Nylin Songs von ihrer CD Presence.
Kostprobe hier:

http://www.youtube.com/user/monanylin#p/a/u/2/aUAk5V97eBY

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Berliner Verband Deutscher Schriftsteller

Freitag, den 25. März 2011, ab 19.00 Uhr,
Bibliothek am Luisenbad,
Travemünder Str. 2 / Ecke Badstr., 13357 Berlin,
Es lesen: Juliane Beer, Ruth Fruchtman,
Petra Gabriel, Dorle Gelbhaar, Gunnar Kunz,
Birgit Ohlsen, Ilke S. Prick, Charlotte Worgitzky,
Barbara Ahrens
Moderation: Gunnar Kunz

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Frau Paesch und die Drogen

Frau Paesch, Beraterin im Job-Center Berlin Neukölln, versucht ihre Kundinenn davon abzuhalten unterbezahlte Arbeit anzunehmen. Lieber faul sein. Sich verweigern. Bis die Ausbeuter zur Vernunft kommen und einen anständigen Lohn zahlen. Doch Frau Paeschs Klientel will arbeiten, um jeden Preis. Zur Not sogar umsonst.

Da Frau Paesch für derart unappetitliche Aktionen nicht zu haben ist, aber keine gut bezahlten Jobs im Angebot hat, ruft sie ein äußerst erfolgreiches Praktikumsprogramm ins Leben: Sie vermittelt ihre Schützlinge in Schwarzarbeit.
Aber was haben die Todesfälle in ihrem Umfeld zu bedeuten? Warum stürzen sich bisher unauffällige Frauen im halluzinogenen Pilzrausch in den Tod?

Mehr dazu am Mittwoch, 23. Februar um 19:30 im

Buchladen
Buchkönigin
Hobrechtstraße 65
U7 Schönleinstraße

Im Anschluss an die Lesung gibt es einen Vortrag von Katrin Heinau zu der Idee des bedingungslosen Grundeinkommen, und diskutiert werden kann/soll/darf auch.

Juliane Beer und Katrin Heinau sind Schriftstellerinnen und beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema bedingungsloses Grundeinkommen.

Eintritt frei

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